Kulturreisen für Latein

Schülerinnen und Schüler, die Latein als 2. oder 3. Fremdsprache belegen, bekommen bei uns die Möglichkeit, an zwei Kulturreisen teilzunehmen.In der Mittelstufe bieten wir für die 8. und 9. Jahrgangstufe jährlich im Herbst die viertägige Lateinfahrt nach Trier an.Wer bei uns Latein in der Oberstufe weiterführt, bekommt dann die Gelegenheit, an der einwöchigen Lateinfahrt nach Rom teilzunehmen. Diese findet alle zwei Jahre statt.

Trier in der Mittelstufe

Trier 2018: Zu Besuch im „zweiten Rom“

Bereits zum sechsten Mal besuchten wir mit Schülerinnen und Schüler der Lateinkurse der 8. und 9. Jahrgangsstufe Trier, das sogenannte "zweite Rom" - Roma secunda.

Obwohl Mitte Oktober empfing uns die „älteste Stadt Deutschlands" mit strahlender Herbstsonne und bei mediterranen 24 Grad.
Kaum angekommen tauchten wir in die Welt der Römer ein, erklommen die Porta Nigra, erforschten die Kellergewölbe antiker Thermen und ließen uns im Amphitheater vom Gladiator Valerius mitreißen. Kein Weg in Trier, der uns nicht an historischen Bauwerken und antiken Stätten vorbeiführte. So eroberten wir uns Trier in vielen interessanten, abwechslungsreichen und zum Teil nächtlichen Fußmärschen und hatten sogar noch Zeit für einen Besuch bei unserem europäischen Nachbarn Luxemburg - ebenso eindrucksvoll wie identitätsstiftend.

Sl/Wz, Oktober

 

Lateinfahrt der 8. und 9. Jahrgangstufe nach Trier im Oktober 2017

„…auf jeden Fall ein Muss!“

Bereits zum fünften Mal in Folge konnten sich 20 Schülerinnen und Schüler unserer Lateinkurse der Mittelstufe auf die Lateinfahrt nach Trier freuen. Diese fand traditionell in der Projektwoche vor den Herbstferien statt und war für alle ein außergewöhnliches Erlebnis. Sowohl von den Schauspielern der Erlebnisführungen durch die Porta Nigra und die Kaiserthermen als auch unserer Stadtführerin ist auch dieses Mal unsere Schülergruppe für ihr großes Interesse und ihre aufgeschlossene Art sehr gelobt worden. Wir können uns diesem Lob in jeder Weise anschließen und werden die Reise in bester Erinnerung behalten.

Sl und Wz

Was hat mir gefallen?

Mir haben besonders die Erlebnisführungen und die Nachtwanderungen gefallen. Die lustigen Erlebnisführungen "Tödliche Intrige" und "Das Geheimnis der Porta Nigra" haben Spaß gemacht und schilderten zudem das Leben der Römer, dabei könnten wir selbst in die Rollen wie z.B. Sklaven schlüpfen. Die Nachtwanderungen waren das Highlight des Tages. Mit Taschenlampen schlenderten wir noch einmal begeistert von den leuchtenden Gebäuden unwissend, was auf uns zu kommt, durch Trier. Besonders die zweite Nacht hat viel Spaß gemacht. Wir sahen uns die Stadt von oben an und konnten die leuchtenden Sehenswürdigkeiten, die wir zum Teil in derselben Nacht noch einmal besuchten, alle auf einmal sehen. (Negar Sorushgar, 8a)

 

Was habe ich gelernt?

Durch verschiedene Führungen (u. a. auch Erlebnisführungen) hatte ich in Trier sehr viel Spaß und ich konnte sehr viel dazu lernen. Zwar wusste ich schon sehr viel über die Sklaven, doch durch die sehr informationsreiche Erlebnisführung konnte ich die Sklaven noch besser verstehen, da ich wegen des Umfeldes auch deren Lebensverhältnisse in Erfahrung bringen konnte. Außerdem hat uns eine sehr nette Dame die schönsten Seiten Triers gezeigt, indem sie uns durch die Stadt führte, uns dabei aber auch nicht ohne Informationen ließ. Wenn man Trier in nur drei Tagen besichtigen und dabei noch etwas lernen möchte, ist diese Fahrt auf jeden Fall ein Muss. (Sude Kilic,8a)

 

Rom in der Oberstufe

Romfahrt des Lateinkurses der Oberstufe im Februar 2018

 Erneut haben Schülerinnen und Schüler (19 an der Zahl) der Oberstufe die MRG Lateinfahrt nach Rom genossen und sind mit vielen Eindrücken aus der Welt der Antike und Päpste nach Hause zurückgekehrt.
Zentrale Stationen waren das Forum Romanum, das Kolosseum, die Engelsburg und der Petersdom samt Audienz beim Papst.

Aber es luden auch zahlreiche Plätze, Brunnen sowie die spanische Treppe zum Verweilen bei Eis und Pizza ein.
Sonnenschein und das "Jahrhundertereignis" Schnee sorgten dabei für eine wunderbare und einmalige Atmosphäre.

Sl und Wz, März 2018

      

  

 

Es war unglaublich schön!

Am Montag vor den Märzferien starteten wir, eine lateinbegeisterte Gruppe von Oberstufenschülern begleitet von Frau Wenzel und Herrn Seeler am Hamburger Flughafen, um Rom und seine Geschichte zu erkunden.

Bereits am ersten Tag gingen wir los zum wunderschönen Kolosseum. Den Abend ließen wir dort ausklingen in einer typischen italienischen Pizzeria. Am nächsten Tag ging es gleich weiter. Unser Motto lautete: So viel von Rom zu sehen wie es nur geht. Deshalb starteten wir am Dienstagmorgen bereits um acht Uhr. Erster Besichtigungspunkt waren die Vatikanischen Museen. Dort ließen wir uns von antiker Kunst und Geschichte faszinieren. Es folgten die Besichtigung des Kolosseums und des Circus Maximus‘. Am Abend durften wir Rom von der Aussichtsterrasse des Vittorianos aus bestaunen. Einfach atemberaubend! Gefühlt schon ganz Rom erkundet, starteten wir den Mittwoch mit der Papstaudienz - DAS Highlight: Dort begrüßte uns der Papst ganz persönlich. Anschließend ging es zur Engelsburg. Später lernten wir auf unserem Rundgang noch weitere Orte kennen (Ara Pacis, Trevi-Brunnen, Spanische Treppe u.v.a.m.). Am Donnerstag machten wir uns auf nach Ostia Antica, der antiken Hafenstadt. Heute ist dies eine Ausgrabungsstätte. Dort erhielten wir eine Führung und wir lernten mehr über das Leben der Römer kennen. Am Nachmittag wandelten wir über den Palatin und stiegen auf das Forum Romanum hinab. Zum krönenden Abschluss durften wir Rom selbständig erkunden. Insgesamt sind wir alle am Freitagabend fröhlich und völlig fasziniert in Hamburg wieder angekommen. Es war unglaublich schön!

Angelina Christy

 

Romfahrt des Lateinkurses der Oberstufe im März 2016

Direkt nach den Märzferien hieß es für die Lateinschüler des S2: Romam proficisci.

Neben den für einen Rombesuch obligatorischen Besichtigungspunkten (u.a. Kolosseum, Forum, Palatin, Pantheon, Ara Pacis, Piazza Navona, Trevi-Brunnen und Spanische Treppe) stand auch eine Führung durch die antike Hafenstadt Ostia auf dem Plan.                                                                           

Die Engelsburg und das Nationaldenkmal direkt am Forum ermöglichten den Schülern, Rom von oben zu bestaunen.                                                    

Ein besonderes Erlebnis der Fahrt stellte die Papstaudienz am Mittwoch dar. Hier wurde unsere Schule sogar namentlich begrüßt.

Trotz sehr vieler kultureller Höhepunkte blieb den Lateinschülern ausreichend Freizeit, um sich den kulinarischen Verführungen der Stadt hinzugeben, das italienische Flair zu genießen und Andenken einzukaufen.

Wz, März 2016

     

   

 

Reisebericht des Latein-Oberstufenkurses aus dem Jahr 2016:

Nach einem entspannten zweistündigen Flug sind wir am Flughafen in Fiumicino. Endlich!

Das Wetter ist besser als in Hamburg, wir alle haben uns schon so sehr auf diese Reise gefreut.

Eifrig fangen wir an, ein paar italienische Wörter zu lernen. Uscita ist der Ausgang, prossimo fermata wird in der Bahn gesagt, was ,,nächste Haltestelle" bedeutet. Am Hauptbahnhof (Termini) von Rom angekommen, gehen wir circa 25 Minuten bis zu unserer Unterkunft; wir sind in einem Kloster untergebracht, doch dort aufhalten tun wir uns hauptsächlich abends. Für die meisten ist es das erste Mal in Rom, begeistert schauen wir uns schon auf dem Fußmarsch die Stadt an.

Am Abend gehen wir Pizza essen, danach wandern wir zum Kolosseum und Forum Romanum und können diese beiden Attraktionen bestaunen. Unglaublich, vor circa 2.000 Jahren haben berühmte Senatoren auf dem Forum Romanum Reden gehalten, im Kolosseum begeisterten Gladiatorenkämpfe tausende Zuschauer. Wir schauen uns die erhaltenen Überreste an, aber irgendwie kann man sich das alles nicht ganz vorstellen ...

Am darauffolgenden Tag gehen wir zu den vatikanischen Museen. Wir betreten ein anderes Land, den Vatikanstaat, das kleinste Land der Welt, in dem ca. 900 Menschen leben.

Es ist interessant, wie viele tolle Gemälde und Statuen wir sehen. Da ist eine Statue zu der Wölfin, die Romulus und Remus versorgt hat, von Gaius Iulius Caesar, ....

Des Weiteren können wir uns das Kolosseum von innen angucken, auch zum Palatin gehen wir, einem der sieben Hügel, auf denen Rom erbaut worden ist. In der Antike wohnte beispielsweise Cicero hier. Eine fantastische Aussicht haben wir vom Palatin aus über Rom.

Imahn, Tamer, Ridvan (S2)

Unser Mittwoch begann sehr aufregend, da unser erster Programmpunkt die wöchentliche Papstaudienz war. So wie hunderte von anderen Menschen aus verschiedensten Ländern, versammelten wir uns auf dem Petersplatz vor dem Petersdom in der Vatikanstadt, um dann den Papst Franziskus höchstpersönlich aus nächster Nähe zu sehen. Zwar wurden wir nicht von ihm gesegnet, konnten aber einen guten Blick auf den Papst erhaschen, was nicht jeder von sich behaupten kann. Fast schon aufregender war es, als unsere Gruppe namentlich als eine Schülergruppe des Margaretha-Rothe-Gymnasiums begrüßt worden ist. Das war schon etwas ganz Besonderes. Dann begann der Papst bestimmte Auszüge aus der Bibel zu erläutern. Zumindest glauben wir das. Wir haben nicht viel von seinem Italienisch verstanden.

Der nächste Halt war an der Castel Sant'Angelo, der Engelsburg. Sie war ursprünglich als ein Mausoleum für einen römischen Kaiser erbaut, wurde später allerdings in eine Burg umgewandelt. Von der obersten Terrasse hatte man einen hervorragenden Ausblick auf den Petersdom und den Tiber, der Fluss der durch Rom fließt.

Von der Engelsburg ging es zur Piazza del Popolo. Auf diesem befinden sich drei Kirchen, die wir besucht haben. Erstmal besichtigten wir die beiden Zwillingskirchen, dann die Santa Maria del Popolo.

Nach einem benötigten Mittagessen war das Museum der Ara Pacis geplant. Das Museum beschäftigte sich mit der Ara Pacis, einem Monument, welches der römische Senat dem siegreichen Kaiser Augustus gewidmet hat. Es wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und danach ausgegraben. Heute wird das Monument von dem Museum eingerahmt.

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel sahen wir die Spanische Treppe, die so heißt, weil sich die spanische Botschaft neben der Treppe befindet, den Fontana de Trevi oder auf Deutsch: den Trevi-Brunnen. Dem Volksglauben nach, kehrt man nach Rom zurück, wenn man eine Münze über seine Schulter in den Brunnen wirft. Wirft man zwei, verliebt man sich in einen Italiener oder eine Italienerin und wirft man drei Münzen, wird man diese Person heiraten. Die Münzen werden von römischen Beamten irgendwann eingesammelt und an eine katholische Wohlfahrtsorganisation gespendet.

Unser letzter Programmpunkt für diesen Tag war das Nationaldenkmal. Es zählt zu den Staatssymbolen der Italienischen Republik. Das Gebäude wird auch „Schreibmaschine“ genannt, da die äußere Fassade sehr einer enormen Schreibmaschine ähnelt. Hier fuhren wir mit einem Fahrstuhl auf das Dach des Denkmals. Oben erwartete uns eine atemberaubende Aussicht auf die gesamte Stadt Rom.

Nach der Fahrt auf das Nationaldenkmal war unser Programm beendet und wir hatten uns einige Stunden Freizeit verdient, um die Stadt unsicher zu machen.

Morssal, Chiara, Jelena, Michelle (S2)

 

Am Donnerstag – der letzte Tag vor der Abreise, besuchten wir das Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Ostia. Sie liegt ca. 23 Kilometer von Rom entfernt, die Anreise war dementsprechend ein Leichtes. Dort angekommen, durften wir uns eine zweistündige geführte Tour durch Ostia anhören. Ostia war vor über 2000 Jahren die Hafenstadt Roms, da sie direkt an dem Fluss Tiber liegt. Von dort aus konnte also der Seehandel kontrolliert, Rom geschützt und verteidigt werden. Es war auch hier beeindruckend zu sehen, wie fortschrittlich die Römer damals gelebt haben: ein großes Forum, mehrstöckige Häuser, Tempel, Bars und Restaurants, Thermen, Bäder, Räume, die einer heutigen Sauna ähneln, Theater, Wäschereien...

Nach der Führung machten wir erstmal eine Mittagspause in der Kantine Ostias und fuhren dann zurück in das Stadtzentrum Roms. Dort besuchten wir dann die Caracalla-Thermen, welche zu den größten antiken Thermenanlagen Roms zählen. Denn „Wellness“ war schon im Alten Rom großgeschrieben: Jeden Tag, nach getaner Arbeit, war es in Rom üblich, eine solche Therme zu besuchen, sich zu entspannen und den Körper zu pflegen. Dafür benutzten die Römer zum Beispiel ein Gemisch aus Sand und Olivenöl, was sie dann sozusagen als „Peeling“ benutzten.

Nach dem Besuch der Thermen hatten wir dann Freizeit – endlich! Schließlich stand uns am nächsten schon Tag die Abreise bevor und natürlich wollten wir die Stadt auch noch „auf eigene Faust“ erkunden.

Am Freitag war es dann soweit; die Abreise. Wir machten uns auf den Weg zum Flughafen, bei strahlendem Sonnenschein, mit dem Wissen, dass wir in Hamburg von strömenden Regen begrüßt werden. Schade! Trotzdem freuten wir uns alle, wieder nach Hause zu kommen nach einer so anstrengenden – aber auch so schönen und wunderbaren – Reise.

Lara, Vanessa, Johanna, Charlotte (S2)

 

 

 

Werte unseres Schullebens

Wertschätzung und Toleranz
Gemeinschaft und Teamgeist
Verantwortungsbewusstsein
Leistungsbereitschaft