Krakau 2026 - Gedenkstättenfahrt

Krakau 2026 - Gedenkstättenfahrt

Erinnern heißt weitergeben – Unsere Gedenkstättenfahrt nach Krakau und Auschwitz 2026

Wie kann die Erinnerung an Auschwitz und andere Gedenkstätten lebendig bleiben, wenn die Stimmen der Zeitzeugen verstummen?

Vom 23. bis 27. Februar 2026 hatten wir als Kultur- und Medienprofile die Gelegenheit, uns vor Ort mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Beim Betreten der Hallen von Auschwitz liegt die Schwere der Vergangenheit spürbar in der Luft. Die Krematorien, die Gaskammern, die Berge von Schuhen und die gestreiften Häftlingskleider machen das Ausmaß des Verbrechens auf eine bedrückende Weise sichtbar. Jedes dieser Zeugnisse erzählt von einem Leid, das kaum zu begreifen ist.

Gedenkstätten bestehen jedoch nicht nur aus Mauern und Ausstellungsstücken. Ihre Bedeutung bleibt nur erhalten, wenn wir uns bewusst mit ihnen auseinandersetzen und das Wissen weitertragen. Geschichte wird erst dann lebendig, wenn wir sie erinnern und in unsere Gegenwart einordnen. Erinnern heißt auch, die Würde jedes Menschen zu achten, Ausgrenzung klar entgegenzutreten und Gleichgültigkeit keinen Raum zu geben.

Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, das Erfahrene weiterzugeben und andere Klassen zu ermutigen, selbst eine solche Reise zu unternehmen. Nur durch verantwortungsvolle Weitergabe kann die Erinnerung an Auschwitz und andere Gedenkstätten lebendig bleiben.

Tamana, S2 / Hw 

Die ausführlichen Tagesberichte finden Sie hier. Die Reise wurde von der Axel-Springer-Stiftung und der Sanddorf-Stiftung finanziell gefördert.

 AXEL SPRINGER STIFTUNG

 

Fotos: Hw

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