Die Klassenfahrt der 7b nach Neuwerk – Ein riesiges und lustiges Abenteuer

Die Klassenfahrt der 7b nach Neuwerk – Ein riesiges und lustiges Abenteuer

In der letzten Woche sind wir (7b) auf Klassenreise nach Neuwerk, eine Insel, die zu Hamburg gehört, gefahren. Am 9.5 ging das Abenteuer los und fast die ganze Klasse (einige waren leider krank) hat sich am Hauptbahnhof getroffen und ist dann mit dem Zug nach Cuxhaven gefahren und danach mit dem Bus nach Sahlenburg. Vom Strand aus ging das Gepäck auf den Trecker und wir ins Watt. Wir sind mit einer Wattführerin, welche uns viele spannende Dinge über das Watt erzählt hat, zum Beispiel über die Tiere, nach Neuwerk gelaufen. Einige haben ein bisschen gefröstelt, doch eigentlich hatten alle ihren Spaß. Die Priele auf dem Weg waren kein großes Hindernis für die Klasse. Als wir angekommen sind, waren alle müde und haben sich erstmal ins Stroh fallen lassen, in dem wir während der gesamten Klassenfahrt geschlafen haben. Wir sind während der so genannten Gänsezeit dort gewesen, was bedeutete, dass viele Gänse dort waren, welche ihre Hinterlassenschaften auf der Insel deutlich hinterließen. Obwohl alle müde waren, sind einige am Abend noch Fußballspielen gegangen. Kleine Streitigkeiten wurden mit manchmal etwas zu wilden Strohschlachten geklärt. Das Essen war lecker und hat fast allen geschmeckt. Die erste Nacht im Stroh war ungewohnt und nicht alle waren am Morgen gut erholt, was vielleicht auch daran lag, dass bis spät in die Nacht geredet wurde.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hat unsere Klasse eine Rallye über die kleine Insel gemacht, welche wir schon in der Schule vorbereitet hatten. Die Rallye bestand aus den verschiedensten Aufgaben: Vom Denksport über Gummistiefelweitwurf bis hin zu einer Schatzsuche. Neben unserem Schlafquartier waren große Koppeln mit Zugpferden, welche die Wagen mit den Touristen auf die Insel ziehen. Auch Hühner waren auf dem Hof zu finden.  Dort sind einige nach der Rallye hingegangen, um sich zu entspannen, während andere weiter die Insel erforschten oder Fußball spielten. Am Abend spielten wir als Klasse zusammen „Werwolf“ und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen stand die Abreise vor der Tür und alle haben ihre Taschen gepackt. Fast die ganze Klasse hat versucht, Herrn Hübner mit einem selbst gedichteten Lied davon zu überzeugen, mit dem Gepäckwagen zurückzufahren, doch ohne Erfolg! Einige sind noch zu den Pferden gelaufen, um sich zu verabschieden, andere sind noch ein bisschen auf dem Deich spazieren gegangen.

Der Rückweg stand nun an und alle haben ihre Sachen in den Anhänger gebracht und sind gemeinsam zum Strand gelaufen. Wir haben uns etwa gegen 13:30 Uhr auf den Rückweg gemacht und sind bei ablaufendem Wasser losgewandert und haben uns als Team gegen den Wind gekämpft. Es war kühl und alle wurden mindestens bis zum Oberschenkel nass, doch die Wanderung war ein Abenteuer, welches wir nie vergessen werden. Mit dem Bus ging es nach Cuxhaven zurück, wo wir mit dem Zug wieder zurück nach Hamburg gefahren sind. Auf der Fahrt wurde es zwischenzeitlich auch ein bisschen lauter und wilder und nicht allen Mitreisenden gefiel die Unruhe. Um 19:00 Uhr waren alle wieder am Bahnhof und wurden von ihren Eltern begrüßt oder sind allein nach Hause gefahren. Im Nachhinein war die Klassenfahrt ein riesiges und lustiges Abenteuer.

Bericht von Merja, 7b (17. Mai 2022)

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