Herzretter-Training in den 7.Klassen

Herzretter-Training in den 7.Klassen

Mehr als 70.000 Menschen in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Bei diesem kommt es bereits nach vier bis fünf Minuten zu nicht mehr behebbaren Schäden der Gehirnzellen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vergehen aber in den meisten Fällen zirka acht Minuten.

Dieses kritische Zeitfenster kann nur durch die Maßnahmen von Ersthelferinnen und Ersthelfern überbrückt werden. Oftmals scheitert Hilfe jedoch daran, dass Menschen unsicher sind, was zu tun ist, oder Angst haben, etwas falsch zu machen.

Am MRG fand am 12. April deshalb für alle 7.Klassen im Rahmen des Themas Herz-Kreislauf-System im Biologieunterricht ein Reanimationstraining statt. Durchgeführt wurde dieses von der Organisation „Ich kann Leben retten! e.V.“ (https://herzretter.de), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen ab der Vorschule die wichtigsten Techniken und Maßnahmen beizubringen, die sie benötigen, um im Notfall bei einem Herzkreislaufstillstand Erste Hilfe leisten zu können.

Um unsere 7. Klassen fit für den Notfall zu machen, begrüßten wir eine Herzretter-Trainerin des Vereins, die neben drei Reanimationspuppen und einem Übungsdefibrillator auch jede Menge realistische Beispielgeschichten im Gepäck hatte.

In einer Doppelstunde pro Klasse vermittelte sie den Schülerinnen und Schülern altersgerecht und realitätsnah, wie man überprüft, ob jemand in Lebensgefahr ist, wie man mit nur einem Handgriff den Kopfüberstrecken und allein dadurch schon ein Leben retten kann, wie und wann man jemanden in die stabile Seitenlage bringt, wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird und wie ein AED (Automatisierter externer Defibrillator) funktioniert. Alle Inhalte wurden dabei nicht nur theoretisch besprochen, sondern durften von den Schülerinnen und Schülern untereinander oder an den Übungspuppen ausprobiert werden.

Am Ende des Tages konnte die frohe Botschaft verkündet werden, dass alle drei Puppen überlebt haben und wohlauf sind. So viel Engagement aller beteiligten Notfallhelferinnen und Notfallhelfer wurde mit einem Herzretterpass belohnt und dem guten Gefühl, von sich sagen zu können:

„Das, was ich heute gelernt habe, ist einfach, kann ich mir merken und werde ich im Notfall anwenden!“

Lx, 5/2022

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