MICHAEL EDWARD-STEVENS - a contemporary witness at our school

MICHAEL EDWARD-STEVENS - a contemporary witness at our school

Die letzten Wochen haben wir uns, passend zu unserem Abithema „African American Experiences“ (deutsch: afroamerikanische Erlebnisse/Erfahrungen), in unseren Englisch-Kursen verstärkt mit den Themen „Black Power Movement“ und „Black Panther (Party)“ befasst.

Am 9. Januar 2020 durften wir dann den 1946 in New York geborenen Michael Edward-Stevens in unserer Aula willkommen heißen. Während der Bürgerrechtsbewegung setzte er sich für die Rechte der Schwarzen ein, indem er gegen Rassismus und für Gleichberechtigung kämpfte. Wir hatten uns bereits im Voraus einige Fragen überlegt und diese zusammengetragen. 

Michael Edward-Stevens mit Nelson Mandela   

Michael Edward-Stevens kam direkt sehr offen und warmherzig rein und rief: „Who let the dogs out?“ in das wartende Publikum und nach einer etwas zögerlichen Antwort von den Schülern und Lehrern war das Eis auch schon gebrochen und die Fragerunde ging los.

Der ehemalige Musical-Darsteller (der mitunter auch im Musical „König der Löwen“ die Rolle des Mufasa gespielt hat) war nicht nur Anhänger des „Black Power Movement“, sondern auch schon in den 1960er Jahren als junger Mann überzeugter Anhänger der Black Panther im etwas liberaleren New York, zu dessen Organisation er sich heute immer noch zählt.

Wir haben viel mit ihm gelacht, aber auch über ernste Themen wie seine Zeit im Gefängnis gesprochen. Er hat auf jede Frage ehrlich und voller Emotionen, aber mit der richtigen Menge an Humor geantwortet.

Und natürlich wurde auch die aktuelle Politik angesprochen und er hat vor 300 Schülern und Lehrern von zwei Schulen seine Meinung darüber geäußert.

Michael Edward-Stevens mit Schülern und Schülerinnen der S4 und Frau Theodoridis (2. von rechts).

Anders als z.B. bei Podiumsdiskussionen bevorzugte Michael Edward-Stevens zu stehen und sich während unserer Fragen durch die Aula zu bewegen, was zusammen mit seiner energiegeladenen Art und seiner positiven Einstellung bei den Zuhörern sehr gut ankam, da man sich mit ihm verbunden fühlte. 

So vergingen die 90 Minuten mit Michael wie im Flug! Und wir waren schockiert, als wir feststellten, dass unsere Zeit mit Michael fast um war und es Zeit war sich zu verabschieden.

Als besonderen Abschied sang er für uns das Lied „Free At Last“ aus dem Musical Big River, in dem er Ende der 80er Jahre die Rolle des Sklaven Jim spielte und sang.

Die Zeit mit Michael war echt schön und wir glauben, dass wir für alle sprechen, wenn wir sagen, dass wir alle sowohl für uns selbst als auch für unser anstehendes Abitur etwas aus dem Gespräch mit ihm mitnehmen konnten.

Edith, Mia und Angelina (S4)

 

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