Philosophie

Der Philosophieunterricht wird ab der neunten Klasse als Wahlkurs angeboten.

In unserem Unterricht werden Positionen aus der Philosophiegeschichte mit aktuellen Fragen verknüpft.

Was haben zum Beispiel Philosophen vor über 2000 Jahren unter Glück verstanden. Dasselbe, was wir heute darunter verstehen können: Maximaler Genuss! Oder auch die Fähigkeit verzichten zu können, wenn man es muss – ohne deshalb gleich unglücklich zu werden. Zwei von vielen möglichen Antworten. 

Ein zweites Beispiel: Aus der Sicht von Gerechtigkeitstheorien aus dem 18. bis 20. Jahrhundert werden die Entscheidungen von Politikern von heute betrachtet. Welche Voraussetzungen sind nötig, damit eine Gemeinschaft gerecht handelt? Welche Werte braucht eine Gesellschaft? 

Das Nachdenken darüber ist manchmal anspruchsvoll, aber nie abgehoben. Denn für jede philosophische Frage gibt es ein nachvollziehbares Problem, das sich in aktuellen politischen oder ethischen Debatten widerspiegelt. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern die Antworten nicht vorgegeben. 

Der Philosophieunterricht regt die Schülerinnen und Schülern dazu an, eigene Antworten auf der Basis von vernünftigen Argumenten und Gegenargumenten zu entwickeln und zu verteidigen. Sie prüfen philosophische Positionen und können sie übernehmen oder auch verwerfen um dann eine eigene Position zu formulieren.

Zwei Gründerväter der abendländischen Philosophie mit unterschiedlichen Meinungen auf einem berühmten Bild des Malers Raffael. Für Platon (links) war Philosophie die Beschäftigung mit überzeitlichen und unsichtbaren Ideen. Darum zeigt er nach oben. Sein Schüler Aristoteles dagegen deutet auf die uns umgebende Welt, denn Philosophie war für ihn das Nachdenken über sichtbare Dinge.

Ca, 08/2018

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